Geocaching Kanton Graubünden

Wald- und Berglandschaft passend zum Kanton Graubünden mit Tälern, Bergen und Flüssen

Geocaching im Kanton Graubünden

Zwischen Churer Rheintal, Surselva, Davos/Klosters und Engadin – Graubünden bietet von leichten Talrunden bis zu alpinen Bergtouren alles, was Cacher-Herzen höherschlagen lässt.

Kurzüberblick: Warum Graubünden?

Graubünden ist der flächenmässig grösste Kanton der Schweiz – und entsprechend vielfältig ist auch das Geocaching: Im Churer Rheintal findest du gut erreichbare Tradis, in der Surselva und entlang der Rhein­schlucht (Ruinaulta) warten Fluss- und Waldwege, rund um Davos/Klosters, die Lenzerheide und im Engadin geht es hinauf auf Panoramawege und alpine Gipfel.

Viele Bahnen, Bergbahnen und Postauto-Linien erschliessen Täler und Seitentäler. Sprachlich triffst du auf Deutsch, Romanisch und Italienisch – Listings sind je nach Region ein- oder mehrsprachig. Wer clever plant, kombiniert an einem Wochenende gemütliche Talrunden mit einer aussichtsreichen Bergtour.

Regionale Highlights für Cacher

Chur, Rheintal & Bündner Herrschaft

Rund um Chur, entlang des Rheins und in den Weinbergen der Bündner Herrschaft findest du viele gut erreichbare Tradis, Multis und Mysterys – ideal für Wochenenden mit kürzeren Wanderungen oder Velotouren.

Surselva & Rhein­schlucht (Ruinaulta)

Zwischen Ilanz und Reichenau hat sich der Rhein tief in den Fels gegraben. Entlang der Ruinaulta und auf den umliegenden Höhenwegen liegen traditionsreiche Wander- und Aussichtscaches.

Davos/Klosters, Lenzerheide & Engadin

In den Höhenlagen rund um Davos, Klosters, der Lenzerheide und im Engadin erwarten dich Panoramawege, Bergseen und alpines Gelände – hier lassen sich Caches oft mit Bergbahnen und aussichtsreichen Höhenwegen kombinieren.

Welche Caches erwarten dich?

Graubünden ist vor allem ein Paradies für Wander- und Naturcaches. Rund um grössere Orte wie Chur, Davos oder Ilanz findest du zusätzlich Stadt- und Rätselcaches. Je höher du kommst, desto eher triffst du auf alpine Tradis mit entsprechenden Anforderungen.

  • Tal- & Stadtcaches: einfache Tradis und Mysterys in Chur, Landquart, Ilanz, Davos, St. Moritz & Co.
  • Wandercaches: klassische Runden auf Bergwegen, entlang von Flüssen, durch Wälder und über Alpen.
  • Bergcaches: einzelne Dosen an aussichtsreichen Gipfeln oder Übergängen – teils T3–T4.
  • Schwierigkeit: breites Spektrum von D1–D3 / T1–T4; alpine Touren können deutlich anspruchsvoller sein.

Beispiel-Tour für Naturfans: Entlang der Rhein­schlucht (Ruinaulta)

Zwischen Ilanz und Reichenau bieten sich mehrere Wanderwege und Aussichtspunkte auf die Ruinaulta an. Je nach Route kombinierst du Talwege entlang des Rheins mit Höhenwegen und Aussichtsstegen.

  • Startpunkte: z. B. Bahnhöfe Versam-Safien, Valendas-Sagogn oder Trin
  • Dauer: 3–5 Stunden je nach gewählter Route
  • Charakter: Bergwege, Waldpfade, teils steile Auf- und Abstiege
  • Highlights: Blick in die Schlucht, Felsformationen, Flusslandschaft
  • Caching-Tipp: In der Schlucht kann der Empfang schwanken – Listings offline speichern.

Beispiel-Tour mit Aussicht: Panoramaweg in Davos oder auf der Lenzerheide

In vielen Bündner Bergdestinationen lassen sich bekannte Panoramawege gut mit Caching verbinden – zum Beispiel oberhalb von Davos (Jakobshorn, Parsenn, Schatzalp) oder auf der Lenzerheide. Bergbahnen bringen dich auf Höhe, von dort wanderst du mit Blick auf Bergketten, Seen und Täler.

  • Startpunkt: Bergstation einer Bahn (je nach Tour), Anreise bequem mit ÖV möglich
  • Dauer: 2–5 Stunden, je nach Rundtour und Höhenmetern
  • Anspruch: meist T2–T3; einzelne Abschnitte können steiler oder ausgesetzt sein
  • Highlights: Bergseen, Grate, Weitblicke, Alpwiesen
  • Caching-Tipp: Früh starten, um Gewitter am Nachmittag zu vermeiden – Wetterbericht ernst nehmen.

Praktische Hinweise

Anreise & ÖV

Graubünden ist mit der Rhätischen Bahn, SBB und Postautos sehr gut erschlossen. Viele Caches liegen in der Nähe von Bahnhöfen oder Bergbahn-Talstationen. Für Tagesausflüge lohnt sich ein Blick auf Spartickets und Regio-Angebote.

Beste Jahreszeit

Tal- und Stadtcaches sind ganzjährig möglich. Für Schlucht- und Bergtouren sind Frühling bis Herbst ideal, je nach Höhenlage können Wege bis in den Frühsommer schneebedeckt sein. Im Winter bieten einige Regionen beschilderte Winterwander- und Schneeschuhwege – hier sind nur ein Teil der Caches gut zugänglich.

Empfohlene Ausrüstung

  • Gute Wanderschuhe (für alpine Touren knöchelhoch mit Profil)
  • Wetterfeste Kleidung & wärmende Schichten – Wetter kann schnell umschlagen
  • Offline-Karten, Powerbank, eventuell Papierkarte als Backup
  • Genügend Wasser und Verpflegung, besonders auf langen Bergtouren ohne Einkehr

Regeln & Respekt in den Bergen

Im Gebirge ist Eigenverantwortung besonders wichtig: nur Touren gehen, die zu deiner Erfahrung, Ausrüstung und Tagesform passen. Wetterbericht und Lawinensituation prüfen, auf offiziellen Wegen bleiben und die markierten Schwierigkeitsgrade ernst nehmen.

Wildruhezonen, Schutzgebiete und Weiden respektieren, Zäune wieder schliessen, Vieh nicht stören und Drohnen nur dort fliegen lassen, wo es erlaubt ist. Abfall und kaputte Ausrüstung nimmst du wieder mit ins Tal – so bleibt Graubünden auch für künftige Cacher attraktiv.

Du willst noch mehr entdecken? In der Übersicht zu allen Regionen & Kantonen und im Geocaching-Blog findest du weitere Ideen für Touren in der ganzen Deutschschweiz.

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